Island - Geysire, Vulkane und Eis

Wenn man an Island denkt, kommen Bilder von dampfenden Geysiren, Asche speienden Vulkanen und Eislandschaften vor Augen. Wir hatten eingeladen, dieses besondere Land am Rande unseres Kontinentes kennen zu lernen - auf einer gemeinsamen Reise im Oktober.

Im modernen Reisebus ging es von Köln nach Frankfurt, von dort flogen wir ganz im Zeitplan und ohne großen Turbulenzen nach Reykjavik. Nach der Landung mussten wir aufgrund des sehr stürmischen Wetters fast 4 Stunden in der Maschine auf dem Rollfeld warten, bis wir andocken konnten. Spät kamen wir im Hotel an, wie alle anderen Unterkünfte sehr gut, mit guter Versorgung und in Reykjavik sehr zentral gelegen.

 

Zunächst blieben wir noch einen Tag in Reykjavik, leider war schlechtes Wetter mit Sturm und Regen, der das Fotografieren sehr schwer machte. Schade, angesichts der faszinierenden Objekte, die sich in dieser nördlichsten Hauptstadt Europas zum Ablichten anboten. Aber da steckt man nunmal nicht drin, im isländischen Wetter.

Dann klart es plötzlich auf, die Sonne blinzelt durch die Wolken und plötzlich zeigt sich eine atemberaubende Landschaft von ihrer besten Seite mit schneebedeckten Bergen, Gletschern, Eisbergen, grünen Berghängen, schwarzen Stränden, Lavalandschaften mit skurrilen Formationen, schweleneden Schlammlöchern, dampfenden heißen Quellen, Wasserfällen und Geysiren. Schafe natürlich, jede Menge, Islandpferde, eine besondere Zucht, Seehunde und sogar Wale und Delfine hatten wir gesehen. Und die Menschen, freundlich, geduldig, zuvorkommend.

 

In einer Rundreise per Bus lernten wir die Insel aus Feuer und Eis mit ihren Wundern kennen. Der Fahrer, Egil, brachte unseren Bus auf jeder noch so engen, kurvigen, steinigen, rumpeligen Strecke um die Ecke, Respekt! Der Reiseleiter - eine Marke für sich, aber mit viel Erfahrung und so manchem Bonus im Ärmel, wenn das ein oder andere aus wetterbedingten oder zeitlichen Gründen nicht zu schaffen war. Die Gruppe - harmonisch, keine Ausreißer, alle dreißig Teilnehmerinnen und Teilnehmer verstanden sich gut und halfen einander, diszipliniert (Lob vom Reiseleiter). Abends saßen wir oft in gemütlicher Runde noch bei einem Glas zusammen und ließen den meist vollen Tag ausklingen. Sehr spät wurde es ohnehin nicht, morgens ging es ja früh wieder auf die Piste.

 

Zum Schluss ging es auf die Halbinsel Snaefellsnes, ein Island in Miniatur, wo nochmal alles zusammen zu finden war, was wir kennengelernt hatten - Vulkanlandschaft, heiße Quellen, ein Gletscher, Berge, Wasserfälle, Strand und die entzückende  kleine Stadt am Meer Stykkisholmur - und das alles bei bestem Wetter. Wir waren wieder versöhnt. 

 

Island in Sturm und Regen, Wolken und Sonne. Wir kommen gerne wieder.