Lasten ohne Emissionen

Wir versuchen schon seit vielen Jahren, dem Ziel der Bewahrung der Schöpfung näherzukommen. Dazu gehören bereits die Investitionen in Sanierung der Heizungs-und Lüftungsanlagen, die energetischen Verbesserung der Immobilien, die Senkung des Stromverbrauchs in den Gemeinderäumen und der nachhaltige und ökofaire Einkauf von Mengenverbrauchsgütern. Vor einigen Jahren schon hat das Presbyterium einen Arbeitskreis eingerichtet, der sich engagiert für dieses Ziel einsetzt. Die Gemeinde ist bereit, zum Wohl der Schöpfung mehr Geld auszugeben und will mit diesem Handeln Vorbild sein für die Gemeindeglieder und die Gesellschaft.

 

Nun hat die Gemeindeführung einen weiteren Schritt getan in Richtung Verringerung der Schadstoffemissionen. Viele Gemeindeglieder nehmen privat für die Erledigung ihrer Fahrten bereits das Fahrrad, entweder mit oder ohne elektrischer Unterstützung, jetzt hat unsere Gemeinde ein Lastenfahrrad gekauft, das sie der Küsterin an der Pauluskirche, Heike Cossijns, zur Verfügung gestellt hat. Heike Cossijns hatte die Anregung dazu an die Gemeindeleitung herangetragen, weil sie nahe an der Kirche wohnt und für ihre dienstlich veranlassten Besorgungen nicht immer das Auto nehmen wollte.

 

Der Vorsitzende des Presbyteriums, Henning Schützendorf, konnte ihr die Schlüssel zu einem Lastenfahrrad übergeben. Es ist elektrisch unterstützt, besitzt zwei Gepäckträger, die bei Bedarf auch einen Kasten Kölsch transportieren können. Trotzdem ist das Handling wie bei einem normalen Fahrrad. Erste Einsätze des neuen Transportmittels waren sehr vielversprechend. Das Projekt des nun emissionsfreien Fahrens war so überzeugend, dass der Kirchbauverein für die Pauluskirche die Hälfte der Finanzierung übernahm, was die Finanzkirchmeisterin Heidemarie Rehme besonders freute.